Wie Spirii Hunderte Circle‑K‑Lader migrierte – schnell, remote und ohne Unterbrechung
Als Circle K ein großes EV‑Ladenetz in Europa übernahm, brauchte das Unternehmen einen Partner, der eine schnelle, störungsfreie Migration über Ländergrenzen, unterschiedliche Lader‑Modelle und Systemlandschaften hinweg liefert. Genau hier kamen wir bei Spirii ins Spiel.

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Nach der Übernahme von mehreren hundert DC‑Schnellladestationen in vier europäischen Ländern mussten die Assets zügig in den operativen Betrieb von Circle K integriert werden. Die Lader sollten auf ein neues Backend umgezogen, neu gebrandet, in öffentlichen Apps sichtbar gemacht und in Zahlungs‑ sowie Roaming‑Systeme eingebunden werden.
Die technische Umstellung war komplex: mehrere Länder, verschiedene Hardware‑Generationen und bestehende Altsysteme. Und besonders wichtig: Der laufende Service für Fahrerinnen und Fahrer durfte nicht beeinträchtigt werden.
Hier setzte Spirii an.
Nahtlose Remote‑Migration und Rebranding
In enger Zusammenarbeit mit den Hardwareherstellern ABB und Alpitronic migrierten wir jeden einzelnen Lader aus der Ferne auf die Backend‑Plattform von Spirii. Einsätze vor Ort waren nicht nötig – das sparte Zeit und machte den gesamten Prozess reibungslos.
Parallel zur Backend‑Migration übernahmen wir die Inhaberschaft der SIM‑Karten (bei weiterer Nutzung des bestehenden Wireless‑Logic‑Netzes) und richteten VPN‑Zugänge für eine sichere Fernverwaltung ein. Diese Schritte liefen gleichzeitig, um die migration zu beschleunigen.
Der Rollout erfolgte phasenweise: Die erste Welle in Deutschland wurde aufgrund eines lokalen Energievertrags präzise terminiert. Anschließend setzten wir in den Benelux‑Ländern fort und arbeiteten über mehrere Wochen. Das Rebranding passierte parallel – Circle K lieferte die Design‑Assets, wir spielten sie direkt über das Backend auf die Ladestationen.

Roaming, Zahlungen und digitale Integration
Sobald die Ladestationen auf unserer Plattform live waren, stellten wir sicher, dass sie in allen erforderlichen Systemen sichtbar und voll funktionsfähig sind. Dazu gehörte die Integration in die Apps “Spirii Go” und “Circle K Go”, um öffentliche Sichtbarkeit und nutzerfreundlichen Zugang sicherzustellen.
Für Zahlungen und Roaming implementierten wir eine vollständige Anbindung an die Bemo‑EMP‑Plattform – so sind die Ladestationen über Roaming‑Netzwerke für nahezu zwei Millionen E‑Mobilistinnen und ‑Mobilisten erreichbar.
Als Teil des Projekts entwickelten wir zudem die Circle K Go‑App – ein gebrandetes, intuitives Tool, mit dem EV‑Fahrerinnen und ‑Fahrer Ladepunkte im wachsenden Netzwerk finden und nutzen können.

Erfolgreiche Transformation in Rekordzeit
In etwas mehr als sechs Wochen waren die übernommenen Ladestationen vollständig migriert, neu gebrandet und auf die Spirii‑Plattform gebracht – bei durchgehendem Betrieb. Das Ergebnis: ein einheitliches, zukunftssicheres Netzwerk, gestützt durch robuste digitale Tools und eine leistungsfähige Backend‑Infrastruktur.
Das Projekt zeigt, wie eine gut geplante Remote-First-Migration eine komplexe Infrastrukturübergabe sowohl für Betreiber als auch für Fahrerinnen und Fahrer reibungslos ermöglicht.
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